KUNSTVERMITTLUNG
 

Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst bietet Vermittlungsprogramme zu den Ausstellungen an.
Die jeweils 60-minütigen Workshops richten sich an die Klassenstufen 2–13 und finden jeweils vormittags außerhalb der Öffnungszeiten statt.

Information und Anmeldung:
Magdalena Mai
T 030 832 15 91 20
vermittlung@kindl-berlin.de

 

AKTUELLE ANGEBOTE

Foto: © Jens Ziehe, 2017; Courtesy: Haegue Yang

Foto: © Jens Ziehe, 2017; Courtesy: Haegue Yang

Haegue Yang: Silo of Silence – Clicked Core
10. September 2017 – 13. Mai 2018 im KESSELHAUS


Ein Raum, ein Kunstwerk und viele Möglichkeiten, es zu betrachten.

Die aus Südkorea stammende Künstlerin Haegue Yang greift bei Silo of Silence – Clicked Core auf handelsübliche Jalousien zurück. Die mobileartige Skulptur mit rotierendem, durch Neonröhren in Szene gesetzten Kern wird als raumgreifende Arbeit im Kesselhaus präsentiert. Das Zusammenspiel zwischen dem imposanten, 20 Meter hohen Raum und der lautlosen Installation steht im Fokus dieses Workshops. Durch die verschiedenartige Anordnung flexibler Module im Raum wird diese Wechselwirkung von den  Schüler_innen auf experimentelle Weise erprobt und erlebbar gemacht.

 


VERGANGENE ANGEBOTE

Foto: Asta Gröting, Berlin Fassaden / Mausoleum, © VG BILD-KUNST, Bonn, 2017

Foto: Asta Gröting, Berlin Fassaden / Mausoleum, © VG BILD-KUNST, Bonn, 2017

Asta Gröting: Berlin Fassaden
10. September – 3. Dezember 2017 im MASCHINENHAUS M0


Aus der schweren Silikonhaut der Mauern und Fassaden treten die Einschusslöcher wie Narben der Geschichte hervor. Wenn Fassaden bröckeln, werden verborgene Geschichten freigelegt.

Asta Grötings Ausgangspunkt sind Fassaden, die in Form von Einschusslöchern noch Spuren des Zweiten Weltkriegs in sich tragen. In Berlin Fassaden erfasst sie die versehrten Mauern bildhauerisch, indem sie von ihnen Silikonabformungen anfertigt. Staub, Dreck und auch Graffitis werden von der Trägermasse angenommen und lassen die Negativabdrücke fast wie bemalt wirken. Die zum Teil monumentalen Arbeiten schaffen dabei ein Bewusstsein für die anhaltende Präsenz historischer Ereignisse. 

 

Fotocredit: Shirana Shahbazi, Haare, 2014, Two-colored lithography on Zerkall Bütten paper

Fotocredit: Shirana Shahbazi, Haare, 2014, Two-colored lithography on Zerkall Bütten paper

Shirana Shahbazi: First Things First
2. April - 6. August 2017 im MASCHINENHAUS M2

Was sehen wir als Erstes, wenn wir einen Raum betreten? Ist es eine Farbe? Ein Gegenstand? Etwas Bekanntes? Etwas Unbekanntes? Sehen alle das Gleiche? Was fotografieren wir? Warum machen wir ein Foto? Mögen alle die gleichen Bilder?

Ein Raum voller fotografischer Arbeiten von Shirana Shahbazi.

 

 

 

 

 

© David Claerbout / VG BILD-KUNST, Bonn, 2016

© David Claerbout / VG BILD-KUNST, Bonn, 2016

David Claerbout:  Olympia
11. September 2016 - 28. Mai 2017 im KESSELHAUS

Die Zeit fließt unaufhaltsam - aber ist sie rasend schnell oder schleichend langsam? Wie vergeht für uns Menschen die Zeit? Wie für ein Gebäude aus Stein? Stellt euch vor, das Olympia Stadion in Berlin wäre von heute auf morgen von Menschen verlassen. In der Videoarbeit ‚Olympia’ des belgischen Künstlers David Claerbout passiert genau das: In einer Computeranimation lässt er das Berliner Olympiastadion in realer Zeit zerfallen. Wie wird es sich über die Zeit verändern?


 

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Am Sudhaus 3, 12053 Berlin