"How Deep is Now? Eine Archäologie des Zeitgenössischen"
Vortrag von Knut Ebeling im Rahmen der Ausstellung How Long Is Now?
Donnerstag, 24. November 2016, 19 Uhr im Maschinenhaus M0

How Long Is Now? Ausstellung im Maschinenhaus des KINDL (Erdgeschoss, M0), 23 Oktober 2016 - 19. Februar 2017,  Michael Rakowitz, The invisible enemy should not exist, 2007, im Hintergrund: Philip Akkerman, Self-portraits, 2006–16, Foto:  Jens Ziehe, 2016

How Long Is Now? Ausstellung im Maschinenhaus des KINDL (Erdgeschoss, M0), 23 Oktober 2016 - 19. Februar 2017,  Michael Rakowitz, The invisible enemy should not exist, 2007, im Hintergrund: Philip Akkerman, Self-portraits, 2006–16, Foto:  Jens Ziehe, 2016

Mit seiner ersten thematischen Gruppenausstellung How Long Is Now? widmet sich das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst dem Thema Zeitgenossenschaft und ihrer Bedeutung für die aktuelle künstlerische Produktion. Ausgehend von der Ausstellung – und konkret von der Arbeit von Michael Rakowitz The invisible enemy should not exist – fragt Knut Ebeling danach, wie sich der Diskurs über das Zeitgenössische mit dem Diskurs der Materialität zusammen denken lässt: nach materiellen Konzeptionen von Zeitlichkeit, die es erlauben, Zeitgenossenschaft anders zu denken. Was wäre eine materielle Zeitgenossenschaft und wie ist die Zeitgenossenschaft des Materiellen zu denken? Was geschieht, wenn man eine Geschichte der zeitgenössischen Kunst durch ihre Archäologie ersetzt? Wie sähe eine Archäologie des Zeitgenössischen aus?

Knut Ebeling ist Professor für Medientheorie und Ästhetik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Zahlreiche Publikationen zu zeitgenössischer Theorie, Kunst und Ästhetik, zuletzt: Die Aktualität des Archäologischen – in Wissenschaft, Medien und Künsten (Mithg.), Frankfurt am Main 2004; Das Archiv brennt (gemeinsam mit Georges Didi-Huberman), Berlin 2007; Wilde Archäologien 1. Theorien materieller Kultur von Kant bis Kittler, Berlin 2012; Wilde Archäologien 2. Begriffe der Materialität der Zeit von Archiv bis Zerstörung, Berlin 2016.

 


 

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Am Sudhaus 3, 12053 Berlin