MASCHINENHAUS M0

How Long Is Now?
Philip Akkerman, Anetta Mona Chisa & Lucia Tkacova, Ceal Floyer, Andrea Geyer, Jeppe Hein, Uriel Orlow, Manfred Pernice, Michael Rakowitz
23. Oktober 2016 – 19. Februar 2017
Maschinenhaus M0

Jeppe Hein: YOU ARE RIGHT HERE RIGHT NOW, 2012, Courtesy KÖNIG GALERIE, Berlin, 303 Gallery, New York, Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen, Foto / Photo: Studio Jeppe Hein

Was bedeutet es, „Zeitgenosse“ zu sein? Die Teilhabe an einer gemeinsamen Zeit setzt einiges voraus: vor allem ein aktives Bewusstsein der eigenen Zeit. Aber auch die Idee einer synchronen Welt und den Willen, darin zu handeln und zu verändern, selbst Genosse/in der Zeit zu sein. Der Titel der Ausstellung How Long Is Now? verweist dabei auf die grundsätzliche Schwierigkeit, eine Zeit zu reflektieren, an der man zugleich teilhat. Die Zeit ist flüchtig, jeder Moment bereits vergangen, wenn man sich seiner bewusst wird. 

Die in der Ausstellung gezeigten Werke lassen Zeitgenossenschaft auf unterschiedliche Weise sichtbar werden und hinterfragen ihre Bedeutung für die aktuelle künstlerische Produktion. Sie befassen sich mit der reflektierten aktiven Teilhabe an der Zeit, Aspekten der synchronen Zeiterfahrung und stellen Fragen danach, inwiefern sich Vergangenheit und Zukunft in der Zeitgenossenschaft treffen. Was sich sonst nur in der Abfolge eines zeitlich fließenden Nacheinanders erfassen lässt, wird in der Ausstellung zum betrachtbaren Nebeneinander. Vorträge, Gespräche und ein Filmabend vertiefen und ergänzen die Ausstellung.

Kuratiert von Andreas Fiedler und Valeska Schneider


 

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin